Ibiza Diary: News vom Samstag, 16. August 2025
Am Flughafen Ibiza verlief der erste Streiktag des Bodenpersonals noch ruhig, doch nun kündigt mit Menzies Aviation ein zweiter Abfertiger eine Streikwelle an. Geplant sind ganztägige Ausstände an sechs Augusttagen, die vor allem Airlines wie EasyJet, Emirates oder British Airways betreffen könnten. Grund sind nach Angaben von Mitarbeitern schlechte Arbeitsbedingungen, Verzögerungen bei Lohnzahlungen und unzureichende Personalplanung. Angesichts von rund 6.400 geplanten Flügen am Feiertagswochenende wird Reisenden empfohlen, den Flugstatus regelmäßig zu prüfen und mehr Zeit einzuplanen.
• Beim legendären Es Vedrà-Mirador bleibt die Verkehrssituation angespannt: Trotz Eröffnung eines neuen kostenlosen Parkplatzes für 200 Autos parken viele Besucher weiterhin auf den Straßen und blockieren teils Zufahrtswege für Einsatzfahrzeuge. Die chaotischen Szenen – Fahrzeuge im Schritttempo, Fußgänger mitten auf der Fahrbahn – zeigen, dass der zusätzliche Parkplatz allein die Sicherheitsprobleme nicht behebt. Kritiker weisen auf fehlende Kontrollen und Durchgriffsmaßnahmen hin, die bislang nicht verbessert wurden. Die Stadt Sant Josep steht unter Druck, nachhaltige Lösungen umzusetzen, um künftig Verkehrschaos und Gefährdung zu vermeiden.
• Ibiza zählt aktuell zwei der zehn meistgesuchten Luxusimmobilien Spaniens: eine Villa auf einem 8.500 m² großen Grundstück für 3,2 Millionen Euro und ein Chalet im Naturstil für 3,9 Millionen Euro. Der Immobilienmarkt der Insel wächst weiter, die Preise sind zwischen 2024 und 2025 um rund sechs Prozent gestiegen und in Top-Lagen werden inzwischen über 10.000 Euro pro Quadratmeter erzielt. Bei den Hotels verlagern sich die Investitionen zunehmend von Fünf- zu Vier-Sterne-Anlagen, da letztere höhere Renditen versprechen und im ersten Halbjahr 2025 bereits 59 Prozent der Gelder erhielten. Der Kontrast zwischen Ultra-Luxus mit Nächten für 2.360 Euro und einfachen Campingplätzen für 66 Euro macht die sozialen Gegensätze auf Ibiza besonders deutlich.
• Die Stadtverwaltung von Santa Eulària hat ein 1,9-Millionen-Euro-Projekt zur Erneuerung und Verschönerung der Avenida de Cala Llenya genehmigt. Auf einem 410 Meter langen Abschnitt werden die unterirdischen Netzwerke für Abwasser, Trinkwasser, Strom und Telekommunikation modernisiert. Geplant sind zudem ein neues LED-Beleuchtungssystem, angehobene Zebrastreifen, Parkbuchten, Sitzgelegenheiten, Fahrradständer und 32 neue Parkplätze, darunter für Elektroautos und Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Die Arbeiten sollen rund fünf Monate dauern und tragen dazu bei, die Infrastruktur zu modernisieren und Wasserversorgungsprobleme zu beheben.
• Dua Lipa feierte ihren 30. Geburtstag auf Ibiza mit Luxus, Musik und balearischem Flair. Die Sängerin verbrachte den Tag mit Strandlunch im Club Jondal, Bootsausflug und Clubbing im DC10. Am Abend präsentierte sie sich in einem spektakulären Jacquemus-Outfit mit Pailletten und Cut-outs. Familie, Freunde und ein Flamenco-Auftritt von Ibossim Flamenco machten die Party zu einem unvergesslichen Ereignis.
• Auf der Straße von Santa Eulària an der Rotonda de Jesús ist ein Auto am Vormittag gegen eine Leitplanke geprallt und schwer beschädigt liegengeblieben. Der Aufprall war so heftig, dass die Leitplanke herausgerissen und Fahrzeugteile über die Fahrbahn verteilt wurden. Der Unfall führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf dieser wichtigen Strecke. Die Polizei sicherte die Unfallstelle und leitete den Verkehr um.
• In den frühen Morgenstunden wurde ein Waldbrand in Can Llucía bei Sant Joan gemeldet und bereits um 5:15 Uhr vollständig gelöscht. Die schnelle Reaktion von Ibanat, Feuerwehr und Notfallteams verhinderte eine Ausbreitung und hielt die Schäden gering. Die Waldbrandwarnstufe für Ibiza bleibt jedoch weiterhin hoch, offenes Feuer und Grillen in freier Natur sind verboten. Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, besonders an den bevorstehenden Hitzetagen wachsam zu sein.
• Für Ibiza und Formentera wurden drei neue Hitzewarnungen der AEMET herausgegeben. Am Samstag, 16. August, gilt eine orange Warnstufe mit bis zu 39 °C, vor allem im Inselinneren. Am Sonntag, 17. August, wird es noch heißer – dann warnt die AEMET vor Temperaturen bis zu 41 °C. Am Montag, 18. August, folgt eine gelbe Warnstufe mit Spitzenwerten von bis zu 37 °C, weshalb Behörden und Bevölkerung zu besonderer Vorsicht aufgerufen sind.
• In einem Sushi-Restaurant auf Ibiza wurden Gästen beim Essen unerwartet 12 Euro berechnet – für das Aufhängen der Handtaschen am Haken. Die Kellnerin bot den Service zunächst „freundlich“ an, betonte aber nicht, dass dafür extra Kosten anfallen. Nach Protest erhielten die Gäste schließlich eine korrekte Rechnung ohne den Posten. Der Verbraucherschutz stuft die Praxis als missbräuchlich ein, da über die Zusatzgebühr nicht transparent informiert wurde.
• Die spanische Polizei hat einen mutmaßlichen Geldwäsche-Ring der Rockerbande United Tribuns zerschlagen und insgesamt neun Personen festgenommen. Auslöser war der Fund von 675 Kilogramm Kokain im Juli in einem Lkw auf der Fähre zwischen Ibiza und Valencia. Bei den zweijährigen Ermittlungen stellten die Beamten weitere elf Kilogramm Kokain sowie 1,4 Millionen Euro Bargeld sicher. Unter den Festgenommenen befindet sich auch ein ehemaliger Polizeibeamter, dem vorgeworfen wird, die Bande mit internen Informationen versorgt zu haben.
• Am Strand von Ses Salines wird der eigentlich für Notfälle reservierte Kanal zunehmend als heimlicher Anleger für kleine Hilfsboote genutzt. Bewohner von Booten vor der Küste nutzen ihn regelmäßig, um an Land zu gelangen, Einkäufe zu erledigen oder Müll zu entsorgen. Dabei kommt es immer wieder zu Konflikten mit Rettungsschwimmern und Umweltwächtern, die auf die Sperrung hinweisen. In der Hochsaison fahren Dutzende Dinghis durch den Kanal, wodurch er faktisch zu einer inoffiziellen Marina geworden ist.
• Für heute, Samstag den 16. August, gilt eine amtliche Hitzewarnung der Stufe Gelb für Ibiza und Formentera. Erwartet werden Temperaturen bis zu 37 °C, besonders im Inselinneren. Die Behörden raten, Sonne zu meiden, ausreichend zu trinken und auf Risikogruppen besonders zu achten. Damit steht ein sehr heißes Wochenende bevor.
• Heute Abend startet die Reihe „Nits d’estels“ im Observatorium von Cala d’Hort. Ab 22 Uhr können Besucher kostenlos den Sternenhimmel beobachten. Weitere Termine folgen bis in den November hinein. Die Veranstaltungsreihe bietet eine ruhige Alternative zum Partyleben der Insel.
• Gestern Nacht erstrahlte der Himmel über Ses Figueretes, Es Viver und Platja d’en Bossa im Glanz eines 14-minütigen Feuerwerks, das den festlichen Abschluss der Festes de la Terra bildete. Tausende Zuschauer verfolgten das Spektakel von Stränden, Aussichtspunkten und der Altstadt aus. Rund 150 Kilo Pulver wurden diesmal direkt vom Strand gezündet und tauchten Meer und Küste in Licht und Farbe. Polizei, Feuerwehr und Protección Civil sorgten mit einem großen Sicherheitsaufgebot für einen reibungslosen Ablauf. Eine große Fotogalerie mit 45 Bildern zeigt die schönsten Momente des Abends.
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Flightright – Wenn Fluggastrechte einfach funktionieren
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Der Clou: Gezahlt wird nur im Erfolgsfall. Kommt es zu keiner Auszahlung, entstehen auch keine Kosten. Wird die Entschädigung durchgesetzt, behält Flightright eine Provision von der Entschädigungssumme ein. Dieses Modell sorgt für maximale Fairness und Transparenz.
Rückwirkend bis zu drei Jahre möglich
Viele wissen nicht: Auch Flüge, die bereits in der Vergangenheit lagen, können noch entschädigt werden – in der Regel bis zu drei Jahre rückwirkend. Damit lohnt es sich, auch ältere Fälle noch einmal prüfen zu lassen.
Wie hoch ist die Entschädigung?
Die Höhe der Entschädigung richtet sich nach der Flugstrecke:
- 250 Euro bei Kurzstrecken bis 1.500 km
- 400 Euro bei Mittelstrecken zwischen 1.500 km und 3.500 km
- 600 Euro bei Langstrecken über 3.500 km
Voraussetzung ist in der Regel eine Ankunftsverspätung von mindestens drei Stunden – oder ein kurzfristig gestrichener Flug, bei dem die Airline verantwortlich ist.
Warum Flightright?
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